Lehre gestalten - digital und innovativ
Mit innovativen digitalen Technologien entwickeln wir Ansätze, um das Lehren und Lernen innerhalb und außerhalb der Universität zu verbessern.
Wir bieten Beratung, Qualifizierung und Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der technologiegestützten Lehre und digitaler Infrastrukturen.
Dabei verbinden wir Expertise aus Mediendidaktik, Medientechnologie und Medienproduktion und legen besonderes Augenmerk auf digitale Barrierefreiheit.
Unser Angebot für Lehrende
Weiterbildung
Mit Workshops, Vorträgen und Qualifizierungsprogrammen bieten wir vielfältige Möglichkeiten zum Einstieg oder zur Vertiefung in die digitale Lehre an.
Beratung & Unterstützung
Wir beraten zu Themen rund um die digitale Lehre und bieten ein umfangreiches Unterstützungsangebot.
Medienproduktion
Wir unterstützen Sie bei der Produktion barrierefreier audiovisueller Inhalte mit dem Ziel, maßgeschneiderte Lösungen für den Bildungskontext anzubieten.
Wissensdatenbank Lehre-virtuell
Zentrale Anlaufstelle für Lehrende zum Thema digitale Lehre ist die Wissensdatenbank Lehre-virtuell. Ausgehend von der Startseite findet sich hier ein ständig wachsender Wissenspool von Anleitungen, Tutorials und Howtos zu Empfehlungen von konkreten Tools oder Methoden, die über eine intelligente Suche, einer optimierten Darstellung für Suchmaschinen und teilbaren Artikeln zugänglich gemacht werden. Die Inhalte werden dabei permanent auf der Basis der Support- und Beratungsanfragen der verschiedenen Unterstützungsstrukturen, des Feedbacks auf einzelnen Seiten und der verwendeten Suchbegriffe aktualisiert, ergänzt und verbessert.
Tools für die Lehre
Kooperationen mit anderen Einrichtungen
Lehrende und Mitarbeitende stehen oft vor der Frage, welche zentrale Einrichtung ihnen bei ihrem Bedarf nach Beratung und Unterstützung weiterhelfen kann. In den letzten Jahren haben wir gemeinsam mit anderen Einrichtungen intensiv daran gearbeitet, mehr Transparenz zu schaffen. An vielen Stellen ist dies schon erfolgreich gelungen. Sollten Sie dennoch unsicher sein, wer Ihnen weiterhelfen kann, zögern Sie nicht, uns anzusprechen.
FAQ zu Künstlicher Intelligenz
Künstliche Intelligenz, kurz KI, bezeichnet Systeme und Verfahren, mit denen Computer Aufgaben bearbeiten, die normalerweise menschliche Fähigkeiten erfordern – etwa Sprache verstehen, Muster erkennen, Inhalte erzeugen oder Entscheidungen vorbereiten. Im Hochschulkontext spielt KI unter anderem für Lehr-Lern-Prozesse, Forschungsunterstützung, Datenanalyse und die Erstellung digitaler Inhalte eine wachsende Rolle.
KI kann Lehrende bei der Vorbereitung von Lehrmaterialien, der Strukturierung von Inhalten, der Entwicklung von Aufgaben oder der Formulierung von Feedback unterstützen. Auch in Lernprozessen kann KI zur Individualisierung, zum Üben und zur Ideenentwicklung beitragen. Wichtig ist, dass ihr Einsatz didaktisch begründet, transparent kommuniziert und kritisch reflektiert wird.
KI kann Prozesse vereinfachen, neue Zugänge zu Wissen eröffnen und kreative wie analytische Arbeit unterstützen. Gleichzeitig stellen sich Fragen nach Datenschutz, Urheberrecht, Bias, Verlässlichkeit und guter wissenschaftlicher Praxis. Deshalb braucht es nicht nur technische, sondern auch didaktische, ethische und organisatorische Orientierung im Umgang mit KI.
studiumdigitale beschäftigt sich mit Künstlicher Intelligenz als Teil digitaler Hochschulentwicklung. Im Fokus stehen Einsatzmöglichkeiten in der Lehre, neue Formen des Lehrens und Lernens, die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeitsprozesse sowie Fragen der verantwortungsvollen Gestaltung von KI. Ziel ist es, Orientierung zu schaffen, Innovationen zu erproben und Hochschulangehörige bei einem reflektierten Einsatz von KI zu unterstützen.
FAQ zu Immersiven Medien
Wir fassen darunter 360°, AR und VR. Am besten lässt sich das mithilfe des Reality-Virtuality-Kontinuums von Milgram & Kishino erklären: Anhand des Kontinuums lassen sich unterschiedliche Kombinationen von realen und virtuellen Objekten einordnen. Zwischen den beiden Polen realer Umgebung und virtueller Umgebung liegt etwa die augmentierte Realität (AR). Dabei wird die reale Umgebung mit virtuellen Elementen angereichert. Bei Virtual Reality (VR) handelt es sich hingegen um eine vollständig computergenerierte Umgebung, die mithilfe eines Head-Mounted Displays (HMD) ausgegeben werden kann.
Die Einsatzmöglichkeiten sind schier unbegrenzt: So lassen sich etwa schwer oder nicht zugängliche Lernorte in 360° oder VR besuchen. Außerdem können komplizierte oder gefährliche Handlungen, wie naturwissenschaftliche Experimente oder medizinische Eingriffe, gefahrlos eingeübt werden. Darüber hinaus ist es möglich, schwer oder nicht zu beobachtende Zusammenhänge in 360°, AR und VR zu visualisieren. Daneben gibt es auch Anwendungsbeispiele, die auf Empathieförderung oder die Sensibilisierung von Lernenden abzielen.
Wir unterstützen Sie mit mediendidaktischer und -technologischer Beratung, dem Verleih von Hardware – auch in größerer Anzahl – sowie der Entwicklung neuer immersiver Lehr- und Lernräume. Zusätzlich finden Sie bei uns spannende Qualifizierungsmaßnahmen. Außerdem bieten wir allen Lehrenden der Goethe-Universität maßgeschneiderte seminarintegrierte Trainings zum Lehren und Lernen mit immersiven Medien an. Wir kommen mit der nötigen Hardware in Ihr Seminar – so lernen Studierende und Lehrende die Technologien und ihren didaktischen Einsatz kennen. Länge, Umfang und Inhalte sind variabel je nach Bedarf.
Im Bereich immersive Medien findet Forschung zu unterschiedlichen Schwerpunkten statt:
VRsim, das sind eine Reihe entwickelter VR-gestützte Planspiele zur Schulentwicklung, zum EU-Parlament (AI Act, Politische Ökonomie) und zum Deutschen Bundestag. Neben der Erprobung für unterschiedliche Fächer forschen wir zum Zusammenhang zwischen (Spiel-)Immersion, Präsenzerleben und Lernwirksamkeit.
GeoVR ist eine VR-Anwendung, die Zusammenhänge aus der Geographie veranschaulicht und zur Vor- und Nachbereitung einer Exkursion in den Nationalpark Edersee entwickelt wurde. Hier werden neben fachdidaktischen Fragestellungen auch Onboarding-Prozesse untersucht.
StolperSeiten 360° ist eine virtuelle Ausstellung, die in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Frankfurt entstanden ist und die wir als ein Praxisbeispiel für den Einsatz von 360°-Lernumgebungen in Hinblick auf Usability untersucht haben.
fuelsME:Create bietet ein Framework zur kollaborativen Entwicklung einer VR-Anwendung für die Hochschullehre und stellt mit fuelsME:Core eine Basis für die Entwicklung von Multiuser-VR-Anwendungen mit Unity bereit.
Access to Escape ist ein VR-Escape-Room, der für digitale Barrierefreiheit sensibilisiert; außerdem haben wir eine Handreichung zu Barrierefreiheit und VR zusammengestellt.
FAQ zu Digitaler Barrierefreiheit
Digitale Barrierefreiheit kommt allen zugute und ermöglicht einer diversen Lernendenschaft, ohne Einschränkungen am Bildungsprozess teilzunehmen. Um Barrieren in digitalen Medien identifizieren und beseitigen zu können, ist es essentiell, verschiedene Beeinträchtigungen mitzudenken: Seien sie permanent, temporär, situationsbezogen, sichtbar oder auch nicht sichtbar.
Die Umsetzung von digitaler Barrierefreiheit ist nicht nur ein persönliches Ziel, sondern ein geltendes Recht. Die Arbeit von studiumdigitale leistet ihren Beitrag dazu, indem wir das Thema in alle Bereiche hineintragen.
Damit digitale Barrierefreiheit gut umgesetzt werden kann, ist es wichtig, mögliche Barrieren in digitalen Medien zu kennen und Verständnis für verschiedene Bedarfe zu haben. Mit unserem Qualifizierungsangebot möchten wir Sie, sowohl persönlich als auch mit Angeboten "on demand", unterstützen:
Workshop: "Barrierefreiheit in digitalen Lernarrangements" (Kernmodul KM03 der eLearning-Workshopreihe)
Kampagne: An Alle(s) gedacht? (powered by HessenHub)
Zentrales Wissensportal Lehre virtuell (siehe Themenschwerpunkt "Digitale Barrierefreiheit")
In unserer Mediensammlung finden Sie Hilfestellungen für die Umsetzung von Barrierefreiheit in digitalen Medien – seien es Textdokumente, Videos oder Webseiten.
Im Selbstlernkurs “Augen auf für Barrieren” werden zentrale Begriffe sowie relevante gesetzliche Vorschriften erläutert.
Im dreiminütigen Video “Hörbeeinträchtigungen erfahren” erfahren Sie, warum Untertitel so wichtig sind.
Im Screencast zur Nutzung des Tools “Colour Contrast Analyser” lernen Sie, wie Sie den Kontrast zwischen zwei Farben überprüfen können.
Informationen zur Erstellung von barrierefreien Textdokumenten, bekommen Sie im Videotutorial “Dokumente erstellen in MS Word”.
Im Bereich Digitale Barrierefreiheit forschen wir unter anderem zu Untertiteln, Serious Games oder auch Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz. Stöbern Sie gerne durch unsere Publikationen, zum Beispiel im barrierefreien Sammelband “Digitale Barrierefreiheit in der Bildung weiter denken”.